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02.10.2022Herren 1

Meisterschaft: Der Befreiungsschlag bleibt aus

UHC Nuglar United – SV Wiler Ersigen (4:6)

Erneut durften die Schwarzbuben zum ersten Spiel des Tages um 9:00 Uhr antreten. Trotz der frühen Besammlung schienen alle fit und motiviert zu sein. Man war gewollt nach der durchzogenen ersten Runde einen Gang nach oben zu schalten und zur alten Form der letzten Saison zu finden.

Gegen Wiler startete man dann deutlich besser als noch im Cupfinal vom Februar. Nach kurzem Abtasten der Kontrahenten, eröffnete Wiler nach gut fünf Minuten den Score. Doch Nuglar liess sich nicht beirren und konnte rasch ausgleichen. Eine packende erste Halbzeit zeigte zwei Teams auf Augenhöhe. Wiler legte jeweils vor, aber Nuglar konnte seinerseits immer wieder reagieren.

Nach dem Seitenwechsel konnte Nuglar den Schwung aus der ersten Halbzeit nicht mitnehmen. Es folgte, wie es kommen musste. Wiler nutze die Fehler und Trägheit von Nuglar gekonnt aus und baute die Führung auf drei Treffer aus. Nuglar war stets bemüht, den Spielstand zu verkürzen doch mit drei Feldspielern wollte es nicht.
Daher war man bemüht mit vier Feldspielern die Wende zu erzwingen. Leider hielten die routinierten Berner dagegen und liessen Nuglar verzweifeln. So konnte man nur noch das Resultat etwas korrigieren, zu mehr reichte es aber nicht!

 

UHC Nuglar United – UHC Oekingen (3:6)

Nach der Pleite im ersten Spiel war man gewillt, im zweiten Spiel eine Reaktion zu zeigen. Die lange Pause wurde genutzt, um den Fokus nochmals aufzubauen und kleine Details im Spielsystem wurden angepasst.

Die erste Hälfte der Partie ist dann schnell erzählt. Beide Verteidigungen und Schlussmänner zeigten eine starke Leistung und hielten extrem lange dicht. Nach gut 16 Minuten gelang Oekingen der erste Treffer, der dann auch zum Pausenresultat von 0:1 führte.

Aus Sicht von Nuglar durfte man nicht zufrieden sein. Zu viele Chancen konnten nicht genutzt werden und die gute Verteidigungsarbeit konnte nicht belohnt werden. Doch liess man die Köpfe nicht hängen und rappelte sich nochmals auf.
Doch auch im zweiten Abschnitt wurde vor allem gute Defensive gezeigt und es dauerte erneut einige Minuten bis der Ball den Weg ins Netz fand – leider landete der Ball erneut im eigenen Tor und man war mit 0:2 im Rückstand.

Darauf hin stellte man die Blöcke um und erhöhte den Druck auf das gegnerische Tor. Doch auch mit diesem Rezept gelang der gewünschte Anschlusstreffer nicht. So musste man sich wie im ersten Match auf die letzte Option verlassen: vier Feldspieler sollten es richten.
Leider konnte auch dieser Schachzug nur mässig Früchte tragen. Viele Pässe waren zu unpräzise, Schüsse wurden geblockt und zu guter Letzt wurde die Partie mit einem Empty-Netter besiegelt. Auch bei dieser Partie ging man als Verlierer vom Platz

 

Fazit

Der gewünschte Befreiungsschlag ist nicht gelungen. Es ist nun auch klar, dass das Verletzungspech und die damit verbundenen Ausfälle seine Folgen aufweist. Das reduzierte Kader muss nun möglichst schnell harmonieren und mit den Umstellungen gut zurechtkommen. Bis in zwei Wochen muss dies unbedingt funktionieren.

Trotzdem kann man aus dieser Runde auch ein einige Positive Punkte mitnehmen: die Förderspieler passen gut ins Team und zeigen super Leistungen. Auch defensiv konnte die ganze Mannschaft gute Leistungen zeigen.

Diese Punkte werden im Cup-Achtelfinal entscheidend sein. Solle man defensiv eine ähnlich gute Leistung zeigen und gleichzeitig offensiv die Effizienz steigern und die Tore schiessen, darf man zuversichtlich sein!

Im  Achtelfinal vom 15. Oktober würden wir uns sehr über eure Unterstützung freuen. Anpfiff ist um 17:00 Uhr in Elgg – Be there und Born to fight!