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12.02.2019Herren 1

Herren 1KF: Zwei Punkte für eine überaus spannende anstehende Schlussphase!

Auch die zweitletzte Runde liess die Schwarzbuben nochmals früh antraben. Heute gastierte man in Riehen – und öffnete noch vor dem ersten Riehener die Halle. Bis in die Zehenspitzen motiviert wollten die Nuugler am heutigen Tag unbedingt den ersten und so wichtigen Vierer einfahren – mit welchem es an der vergangenen Runde in Köniz bekanntlich schon nicht geklappt hat. Diese vier Punkte hätten für die letzte Runde ein gewisses Polster gegeben. Doch erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt. Gegen durchaus machbare Gegner wie Krattigen und Vevey schauten am Ende nur zwei Zähler raus. Da Flamatt gegen Köniz verlor - und gegen Mümliswil Unentschieden spielte - ist die Gruppe 1 im Kampf um die Playoffränge wohl so spannend wie noch lange nicht mehr. Kappelen 28, Mümliswil 21, Köniz 19, Nuglar 18, Flamatt 17, Oekingen 16. Wenn das mal nicht eine offene Ausgangslage für die letzte Runde nach dem Cupfinale in Bern ist. Für Spannung ist gesorgt!

 

UHC Nuglar United vs. UHT Krattigen | 10:3 (7:2) …vom Hoch….

Krattigen hatte die grosse Seuche erwischt und konnte nur mit 6 Feldspielern und einem anderen Torhüter antreten. Trotzdem tat sich Nuglar zu Beginn schwer, die wichtigen Treffer zu erzielen. Als das System der Krattiger aber geknackt war, konnten die Schwarzbuben mal um mal einnetzen. Beinahe alle Linien konnten regelmässig den Ball im Kasten der Krattiger versenken, was zur Pause eine konfortable 7:2 Führung bedeutete. In der zweiten Spielhälfte schien das Torefallen aber irgendwie auszubleiben. Die Truppe um das Trainerquartett Vögtli, Meier, Mangold und Wiedmer tat sich zunehmend schwer überhaupt noch einen Treffer zu erzielen und musste zusehen, wie das dezimierte Krattigen einige Hochkaräter ausliess. Von der Bank aus schaute man dem Treiben noch ein Weilchen zu, liess dann aber als bald eine komplette Linie tauschen. Die Schwarzbuben konnten sich wieder etwas fangen und durften nach 40 Minuten den ersten eindeutigen Sieg dieser Saison feiern – so fühlte sich das also an. Ein gutes Gefühl, welches man unbedingt ins zweite Spiel mitnehmen wollte.

 

UHC Nuglar United vs. Rivieira Raptors Vevey | 3:7 (1:4) …ins Tief.

Die Geschichte gegen die aufsässigen Raptoren aus dem Waadtland ist schnell erzählt. Gut gestartet ging man früh mit 1:0 in Führung. Danach passierte vieles, aber nichts, das auch nur im Ansatz auf das Konto von Nuglar hätte zählen können. Kaum Ballbesitz, viele Ungereimtheiten im Spielaufbau und wenig bis keine Abschlüsse aufs Tor der Raptoren liessen die Waadtländer Tore erzielen. Und genau das ist die Situation, die es gegen diesen Gegner zu vermeiden gilt. Kann man dieses Spiel nicht früh für sich entscheiden, wird es sehr schwierig. So sahen sich die Schwarzbuben mit einem 1:4 Rückstand zur Pause konfrontiert und mussten Handeln. Die beschlossenen Massnahmen wollten aber nicht wirklich Anklang finden und man musste mit ansehen, wie die Felle und somit auch die angestrebten vier Punkte buchstäblich weggewindet wurden (an diesem Sonntag war es äusserst windig!) «Verchuttet». Mit nur 5 Abschlüssen auf das Tor des Gegners kann kein Spiel gewonnen werden, das war jedem einzelnen klar.  Die Niederlage wurde ausdiskutiert, die Gründe gefunden und die Massnahmen bereits ergriffen. Im Lager der Schwarzbuben ist man überzeugt, das war ein negativer Ausrutscher von Nuglar und ein äusserst positiver von Vevey (spielten die Herren aus dem Waadtland doch ebenso an der letzten Runde gegen Kappelen bereits ein Unentschieden!)

Vor der letzten Runde der Qualifikation ist Nuglar um einen Rang auf Platz 4 geklettert. Wie Eingangs erwähnt ist der erbitterte Kampf um die Playoffteilnahme in diesem Jahr wohl so spannend wie lange nicht mehr. Man hat es in der nächsten Runde selbst in der Hand – notabene gegen Oekingen und Kappelen – ob man sicher in die Playoffs einziehen kann oder aber wohl seit langem den unbeliebten verfrühten Urlaub zum Nachdenken bekommt. Der einzige Vorteil dieser Situation ist: Nuglar hat das drittletzte wie auch das letzte Spiel an diesem Spieltag und weiss somit haargenau was alle anderen gespielt haben bzw. was es aus den eigenen Reihen braucht. Auf jeden Fall ist eines klar: An der Formkurve wird von Bern noch geschraubt werden müssen. Wir werden alles daransetzen, dass die Wundertüte in einer bestechenden Form auftreten wird!

Zu guter Letzt wie so oft: Nuglar bedankt sich bei allen anwesenden Zuschauern die mit uns durch freudige und leidende Zeiten ziehen!

UND!

#bethere am 23. Februar 2019.
Wankdorfhalle in Bern - zum Spiel des Jahres!
Wer noch kein Ticket hat: Unbedingt eins Kaufen!


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