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18.11.2018Herren 1. Liga

Herren 1 im Cup ½ Finale: Erwartet enges Spiel gegen den vermeintlich Unterklassigen

Sonntag, 18. November 2018. Altendorf. 13:15 (5:5, 3:3, 3:5). Auswärtssieg.

Auf dem Papier eine klare Sache. 3. Liga KF gegen 1. Liga KF. Wir sprechen hier aber nicht vom 1/16 Finale sondern vielmehr von den besten acht verbleibenden Teams. Im Tableau waren nur noch bekannte Namen der 1. Liga KF Szene – mit Ausnahme des Gegners der Solothurner an diesem Sonntag: Die Red Devils aus Altendorf. Seit dieses Team gegründet wurde bestritt die Truppe rund um die Züger Brüder exakt 52 Spiele und verlor nur deren 3 (gestriges Spiel miteingerechnet). Zahlen von denen man in Normalfall wohl nur träumen kann. So verwunderte es wohl niemanden, dass sich ein offener Schlagabtausch entwickelte – mit dem letztendlich besseren Ende für Nuglar. Rund 40 Minuten versuchte man vergeblich den eigenen Gameplan umzusetzen; immer wieder haderte man mit dem aufsässigen Spiel der Teufel und vorallem mit dem eigenen Unvermögen im Spielaufbau. Hinzu kamen ungewohnte Schwächen im Abschluss von Tanner und Vögtli – in früheren Zeiten hätte das mit Sicherheit übel enden können. Die Kaderbreite der Nuglaredition 18/19 spricht aber dafür, dass es nun endlich auch das 94’Trio richten kann. Kospo, Mangold und Meier konnten mit insgesamt 12 Treffern den Sieg für die Schwarzbuben verbuchen und die vierte Halbfinalqualifikation in Folge sicherstellen.

Drittel 1 – Super gestartet und super nachgelassen.
In der Vorschau der Red Devils wurde Nuglar mit einer Schwarzbärenart aus Alaska verwechselt. Dass die Nugler aus dem  Schwarzbubenland kommen und einige bär(t)ig behaarte Spieler im Kader haben (das wollte man doch schon immer wissen!) wussten die Red Devils bis anhin wohl nicht – und waren wohl ähnlich erstaunt, als dass die hochgelobten Kurtesibrüder auch nicht auf dem Feld vorzufinden waren (Anm. d. R.: Seit längerem schon nicht mehr, leider! Gute Besserung an die beiden Herren! ;) ) an diesem Sonntag. So rieb sich der eine oder andere im Lager der Teufel wohl schon die Hände und witterte die nächste Sensation im Cupwettbewerb. Als Meier aber nach 10 Sekunden bereits die Kugel im Tor der Devils unterbrachte war die Euphorie wohl bereits weg. «Den Schwarzbären aus Alaska bloss nicht erwachen lassen» musste die Devise gewesen sein bei den Devils. Und so schnell Nuglar aufbaute, so schnell baute es auch wieder ab. Das Spiel wippte hin - und leicht verzögert wieder her – mit leichten Vorteilen für die Teufel. Sie führten in den ersten 20 Minuten die feinere Klinge und wussten mit schnörkellosen Spielzügen zu überzeugen. Mal um mal musste sich Nuglar per Querpass düpieren lassen. Mit dem 5:5 war man entsprechend noch gut bedient.

Drittel 2 – Ausgeglichen.
Da man sich in den ersten 20 Minuten so gar nicht an den vorgeschriebenen Gameplan hielt, wollte man es im Mitteldrittel besser machen. Mehr Sorge im Spielaufbau, mehr Ballbesitz, effizienter im Abschluss. Irgendwie wollte das aber auch im Mitteldrittel noch nicht so richtig gelingen. Zu aufsässig waren die Red Devils – angeführt vom omnipräsenten Marcel Züger und dessen Bruder. Mit je drei Treffern ging somit auch das Mitteldrittel Unentschieden aus. Der letzte Abschnitt musste also über den Einzug ins Halbfinale richten.

Drittel 3 – Kühler Kopf bewahrt.

Im letzten Abschnitt wollte man die eigene Klasse endlich aufblitzen lassen. Doch als Altendorf plötzlich zum 9:8 und 10:8 einnetzen konnte musste man einen Gang höher schalten. Das Umstellen auf zwei Linien sollte zum gewünschten Erfolg führen. Und endlich schien es zu klappen. Mangold und Kospo zeigten ihre wahre Klasse und brachten die eigenen Farben binnen 5 Minuten in Front. Das Spiel wurde hitziger und angespannter, beide Teams wollten unbedingt den Sieg einfahren. Genau in solchen Situationen musste Nuglar in den vergangenen Jahren viel Lehrgeld bezahlen und konnte nun davon profitieren. Mit einem kühlen Kopf und der notwendigen Abgeklärtheit konnte man sich einen Vorsprung von drei Toren erspielen. Die unnötigen Strafen von Nuglar zum Ende des Spiels liessen die Teufel jedoch nochmals Feuer fangen – der postwendende Emtpynetter von Mangold entschied das Spiel dann aber doch noch zu Gunsten der Schwarzbuben.

Viel Aufwand für viel Ertrag. Zum vierten Mal in Folge konnte man sich für den Halbfinal qualifizieren. Das Spiel gestaltete sich erwartet eng – auch wenn man es sich nicht ganz so eng erhoffte. Zu unsicher agierte man in den ersten 40 Minuten – viele Ballverluste, unnötige Abschlüsse, zu viele Strafen und ungefährliche Varianten. Die aufsässige und unkonventionelle Spielweise der Red Devils spielte dem nicht wirklich in die Karten. Es dauerte ziemlich lange bis man sich Eingestellt hatte und ein Mittel dagegen fand. Wir sind überzeugt, dass wir die Herren aus Altendorf in gut zwei Jahren im Ligaalltag wieder antreffen werden. Das hat beeindruckt! Positiv zu vermerken war die Abgeklärtheit zum Ende der Partie und die 12 Tore des Trios Mangold, Kospo und Meier. Nun warten im Halbfinal Cazis, Kappelen oder Bäretswil. Nähere Infos folgend so bald wie möglich.

Vielen Dank an die mitgereisten Fans – euer Support ist einfach grossartig! #borntofight

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