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16.11.2019Herren 1

Cup 1/4 Finale: Klassiker gegen Cazis

UHC Nuglar United – Blau Gelb Cazis 6:23 (1:5, 3:8, 2:10)

1. Drittel: Auf Augenhöhe, doch ohne Erfolg

Bereits vor dem Anpfiff war das Team aus Nuglar heiss auf den Cup Fight gegen Blau Gelb Cazis. Denn nach dem Verlorenen Cupfinal  und dem Out in den Playoffs vom Frühling stand noch eine Rechnung offen.

Die Motivation wurde auch auf dem Feld gezeigt. Früh konnte man ins Spielgeschehen finden und auf Augenhöhe mit dem Favoriten mithalten. Die ersten Chancen des Spiels gehörten Nuglar, doch genutzt konnte keine werden. Ganz im Gegenteil zeigte sich dies auf der anderen Seite. Quasi mit der ersten Chance schossen sich die Gäste aus dem Bündnerland nach einem schnellen Konter in Führung. Keine 90 Sekunden netzte Cazis wieder ein. Doppelpack. Doch dies Nuglar nicht aus der Ruhe bringen. Es wurde weiter attraktives Unihockey gespielt, welches auch Chancen als Resultat hatte. Doch die Effizienz war nicht auf der Seite der Schwarzbuben. Als dann Cazis in der 18. Spielminute erneut mit einem Doppelpack mit einer Viertoreführung  davon zog, war klar, jetzt müssen Tore her. Kurz vor der ersten Sirene wurde dann das Heimteam belohnt. Das erste Tor war Tatsache. Mit dem Stand von 1:5 verabschiedete man sich zum Pausentee.

 

2. Drittel: Unnötige Strafen gegen Nuglar, Cazis zieht davon

Das Tor kurz vor Drittelsende gab den Akteuren eine neue Portion an Selbstvertrauen und Wille. Nach der Pause spielte man da weiter, wo man aufgehört hatte. Druck wurde auf das blaugelbe Tor ausgeübt, doch wie auch im ersten Drittel war die Auswertung der Chancen an diesem Abend alles andere als positiv. Zudem kam, dass Cazis Chancen auf dem Silbertablett serviert bekam. So führte eine Strafe wegen Spielverzögerung zu einem einladenden Tor für den Gegner. Weitere solcher Fehler schlichen sich ein und führten dazu, dass Cazis ein Tor nach dem anderen schiessen konnte. Doch man kann zum Teil der Defensive keinen Vorwurf machen. Die unnachgiebigen Bündner montierten ihre Schüsse genau in den Bügel oder halbhoch in den weiten Ecken.

Der Wille wurde aber nie aufgegeben. Auch als bei Spielhälfte ein Rückstand von 3:10 auf der Anzeigetafel zu entnehmen war. Man wollte im Drittel unbedingt nochmals ran kommen und dann im dritten Drittel die Wende erzwingen. Aus diesem Vorhaben wurde dann allerdings nichts. Vier der letzten zehn Minuten im Drittel durfte man nur mit zwei Spielern auf dem Feld spielen. Das Resultat daraus waren zwei Tore für den Gegner. Cazis schlich langsam davon und so stand es zur zweiten Pause 4:13.

 

3. Drittel: Wird es das 4 gegen 3 erneut richten?

Der Plan für den letzten Abschnitt war klar. Das 4 gegen 3 muss aus dem Repertoire von Nuglar geholt werden. Bereits in der Vergangenheit war diese Waffe immer wieder der Schlüssel zum Erfolg. Der Start war durchaus sehenswert. Nach kurzer Zeit fiel bereits der erste Treffer.  Weiter wurde gepowert und das Tor gesucht. Auch durch einen empty netter liess man sich nicht beirren. Ein weiteres Tor war der Dank dafür. Nach diesem war dann aber Schluss mit Tore schiessen an diesem Abend. In den letzten 14 Minuten der Partie konnte Cazis seine Klasse erneut unter Beweis stellen. Hinten standen Sie diszipliniert und sauber, Vorne wurde Tor um Tor geschossen.Es war das Ende einer bitteren Partie für Nuglar, die mit 6:23 endete.

 

Fazit

Hätte die Partie anders verlaufen können, wenn Nuglar im ersten Drittel zwei bis drei Tore mehr aus den vielen Chancen geschossen hätte? Vielleicht. Doch trotz allem darf man sich keinen Vorwurf machen. Cazis spielt auch dieses Jahr in einer anderen Liga. Um dieses Team zu schlagen dürfen sich keine Fehler einschleichen und die Schwarzbuben hatte während der Partie zu viele solcher Fehler, die bestraft wurden.

Nach dem Cup-Aus gilt es nun den Fokus wieder voll auf den Meisterschaftsbetrieb zu legen. Es warten noch viele Gegner, die wie auch Nuglar um einen begehrten Playoffplatz kämpfen.

Des Weiteren bedankt sich das ganze Team für die zahlreichen Zuschauer, die während der Partie tolle Stimmung machten und das Team unterstützt haben.

                                                                                                                                                                           

Luca Binggeli